Zum BKB Trainermeeting konnten wir auch in diesem Jahr mit Gerhard Weitmann, Carlo Fugazza und Fritz Oblinger hochkarätige Trainer begrüßen. In den Trainingseinheiten erfolgte eine Trennung zwischen Kata und Kata Bunkai sowie Kumite.
Sensei Fugazza startete gleich zu Beginn mit der Kata Goju shi ho sho. Dabei legte er viel Wert auf die korrekte Ausführung der einzelnen Techniken und die Verinnerlichung des Ablaufs. Er hob hervor, dass dies beides Aspekte sind, die als Trainer sehr genau beherrscht und gelehrt werden müssen, da die Schüler z. B. Techniken von ihren Trainer übernehmen, die ggf. falsch sind. In der zweiten Trainingseinheit ging Sensei Fugazza dann auf das Bunkai zur Kata ein.
Sensei Oblinger stellte die Trainingsgruppe vor eine koordinativen Herausforderung, da er sich in seiner Einheit die Kata Oyatomari no Passai zum Thema nahm. Es ging ihm ganz bewusst darum, auf die „altertümlichen“ Stellungen (wie z. B. die des Buddhas) und Techniken einzugehen, die durch die „Versportlichung“ des Karat in der Vergangenheit verloren gingen. Zudem wurde mit dem Partner das dazugehörige Bunkai geübt.
In den Kumite Trainingseinheiten mit Sensei Weitmann kombinierte dieser jeweils einen Theorie- mit einem Praxisteil. In den theoretischen Teilen bot Gerhard eine Plattform für den Erfahrungsaustausch von Kumite-Trainern. Dabei beschäftigte sich die Gruppe zunächst mit der Trainingsplanperiodisierung im Leistungssport. Ziel ist es hierbei, die Athleten über mehrere Monate hinweg gezielt auf einen Wettkampf vorzubereiten. Anschließend wurden Möglichkeiten diskutiert, Elemente aus dem leistungssportorientieren Trainingsaufbau sinnvoll in den Breitensport zu integrieren. In den Praxiseinheiten trainierten die Teilnehmer zunächst verschiedene Aufwärmübungen und ergänzten diese durch Reaktionsspiele. Anschließend folgte ein Techniktraining. Dabei wurde zur Intensivierung des Schnelligkeitstrainings mit Hilfsmitteln, wie Pratzen und Gummibändern, gearbeitet.
Sensei Fugazza kombinierte in seiner Kumite-Einheit verschiedene Faust- und Fußtechniken mit unterschiedlichen Schrittkombinationen und Wendungen. Er legte dabei besonderen Wert auf die Fähigkeit, einen Angriff auf verschiedene Arten abzuwehren und einen Gegenangriff anzusetzen. Dabei thematisierte er auch die korrekte Distanz für das Kumite.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und den Trainern für diesen lehrreichen Tag und freuen uns bereits auf den nächsten Lehrgang!
BKB Danshakai 05.03.2016
Das diesjährige BKB Danshakai gestalteten erneut die Trainer Bernd Milner und Fritz Olinger.
In der Unterstufe lehrte Sensei Oblinger die Kata Jion sowie das dazugehörige Bunkai. Sensei Milner legte hingegen den Schwerpunk auf Technikkombinationen im Kihon. Doch auch diese wurden u.a. als Partnerübung trainiert.
Die Oberstufe forderte Sensei Milner gleich zu Beginn mit einer „sumo-artigen“ Choreografie zum Aufwärmen, die sich hauptsächlich in der Oberschenkelmuskulatur bemerkbar machte. Es folgten Grundtechnikkombinationen mit Vorwärts- und Rückwärtsschritten bei steigender Durchführungsgeschwindigkeit. Das zuerst geübte Kihon konnte dann als Partnerübung mit zunehmend freier Ausgestaltung trainert werden.
In der zweiten Trainingseinheit ging Sensei Milner nach dem Stretching auf die Kata Kanku Dai ein. Dabei war ihm v.a. die Betonung der verschiedenen Fußstellungen wichtig. Das Bunkai zur Kata bestand aus verschiedenen Shuto-Uke Variationen. Zudem lehrte Sensei Milner Selbstverteidigungsmöglichkeiten zu dieser Kata durch kleine, effektive Bewegungen.
Das Motto in der Oberstufeneinheit von Sensei Oblinger lautete „Wa-Shugyo“. Neben der Vielfalt der Fußstellungen in dieser Kata legte er auch hier Wert auf das Bunkai.
Wir bedanken uns bei allen für diesen gelungenen Lehrgang!
BKB Faszination Kata 13.02.2016
Der BKB hat auch in diesem Jahr wieder zusammen mit unserer Karateabteilung den Lehrgang BKB Faszination Kata ausgerichtet. Dafür durften wir die hochrangigen Trainer Fritz Oblinger, Marijan Glad, Herbert Perchtold und den Landestrainer für die Kata Leistungsklasse Franz Fenk begrüßen. Es kamen über 60 Teilnehmer nach Ingolstadt, um eine Auswahl der Katas Unsu, Sochin, Chinte, Tekki Nidan, Junro Shodan und Junro Sandan in den unterschiedlichsten Facetten zu trainieren. Ein besonderes Schmankerl stellte sicherlich die Kata Mari Jan dar, welche Marijan Glad mitbrachte und die aus seiner eigenen Feder stammte. Die Trainer legten auf verschiedene Faktoren wert. So ging es Franz um eine kraftvolle, schnelle und exakte Ausführung der Kata insgesamt sowie der einzelnen Techniken. Marijan und Herbert legten bei den Katas Junro Shodan, Junro Sandan und Mari Jan viel Wert auf das Verinnerlichen des Ablaufes. Zudem stellten sie immer wieder den Bezug zur Anwendung durch verschiedene Bunkai Sequenzen her. Bei Fritz ging es ebenfalls darum, die Anwendungsmöglichkeiten der Kata Sochin zu verinnerlichen und auf die eigenen Fähigkeiten auszurichten. So erhielten die Teilnehmer viele neue Anregungen, welche sie Zuhause in den Dojos üben und umsetzen können. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und natürlich besonders bei den Referenten, und freuen uns auf den nächsten Lehrgang.
Trainingspause über Weihnachten
BKB Breitensporttag in Ingolstadt mit erfolgreicher DAN-Prüfung
In diesem Jahr fand wieder der zweitägige BKB Breitensporttag bei der Karateabteilung des TSV Ober-/Unterhaunstadt statt. Als Trainer konnten wir die Sensei Lothar Ratschke (7. Dan) und Fritz Oblinger (7. Dan) gewinnen. Hanshi Fritz Nöpel (9. Dan Goju-Ryu) war leider spontan verhindert. Im Rahmen von vielen Trainingseinheiten wurde für jeden Teilnehmer das Passende angeboten. So waren in der Oberstufe die Katas Tekki Shodan, Tekki Nidan und Tekki Sandan sowie Nijushiho und Wankan die Themen. In der Unterstufe lag der Fokus u.a. auf der Kata Heian shodan. Das Bunkai kam dabei natürlich nicht zu kurz und führte sicherlich zu so manchem „rauchendem Kopf“. Dabei viel auf, dass die Sensei viel Wert auf Präzision legten. Der erste Angriff – der idealerweise zum k.o. führt – bzw. die erste Verteidigung – ein weiteres agieren ist notwendig – seien entscheidend. So fiel auch der Vergleich mit einem Tier im Karate, der Schlange. Diese zeichnet sich eben durch schnelle und präzise Angriffe aus. In der Unter- und der Oberstufe war zudem ein stabiler Stand wichtig. Dieser kann und muss die Techniken unterstreichen. Darüber hinaus betonten die Sensei, dass durchaus vorgegebene Übungen trainiert werden sollen. Allerdings sei es unumgänglich, immer wieder Angriffs-/Verteidigungsdistanzen auszugleichen und das Vorgegebene an die eigene Statur anzupassen bzw. dafür zu optimieren.
Zudem fand im Anschluss des Lehrgangs eine Dan-Prüfung statt. Andreas hat dabei die Prüfung zum 1. Dan Shotokan erfolgreich bestanden. Wir gratulieren Andreas und den anderen Prüflingen nochmals ganz herzlich und freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Karate-Weg!
Karate-Abteilung im BKB / DKV und BLSV zertifiziert
Im Rahmen des BKB Breitensporttags beim TSV Ober-/Unterhaunstadt wurde die Karate-Abteilung aufgrund des besonderen Engagements als zertifizierter Verein ausgezeichnet. Das Zertifikat dient dabei für die Würdigung und Präsentation der besonders qualitativ hochwertigen Arbeit unseres Vereines. Das Zertifikat ist eine offizielle Auszeichnung, welche vom Bayerischen Karate Bund, dem Fachverband für Karate im Bayerischen Landessportverband, ausgestellt wird.
Prüfung zum 3. DAN unter der Sonne Mallorcas
Auch in diesem Jahr fand im Oktober wieder das Shotokan-Ryu Karate-Do Seminar auf Mallorca mit den Meistern Lothar J. Ratschke und Fritz Oblinger statt. Beim Training am Strand und im Dojo war für jeden Teilnehmer das Passende dabei. Am Ende der Woche fanden dann auch Kyu- und Dan-Prüfungen statt. Dabei absolvierte Martin erfolgreich die Prüfung zum 3. Dan Shotokan. Wir gratulieren auf diesem Weg nochmals ganz herzlich und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Karate-Erlebnisse.
Weitere lizensierte Trainerin beim TSV Ober-/Unterhaunstadt
Nach vier-wöchigem Lehrgang zum C-Trainer im Karate war es am letzten Wochenende im Juli soweit. Die Teilnehmer, darunter auch Tanja Stinglwagner (2. Kyu), mussten eine schriftliche Prüfung absolvieren und anschließend eine von ihnen ausgearbeitete Lehrprobe vor der gesamten Gruppe abhalten.
Dabei wurde nicht nur auf die korrekte Ausführung der Karatetechniken wert gelegt, sondern auch auf die vorher im Kurs behandelten Aspekte. Dazu zählen z. B. die prinzipielle Strukturierung einer Trainingseinheit oder auch die Interaktion mit der jeweiligen Trainingsgruppe (Kinder oder Erwachsene, Gürtelstufe, etc.). Darüber hinaus wurden neben den körperlichen und physischen Grundlagen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Führung eines Dojos und die Anwendung des Karates in Ernstfallsituationen diskutiert. Auch ein kurzer Ausflug in den Wettkampf zählte zu den Kursinhalten.
Die gesamte Abteilung gratuliert Tanja herzlich zur bestandenen Prüfung und freut sich, ab sofort auch von ihr spannende und gewinnbringende Trainingseinheiten zu erhalten.
Neuer 3.DAN beim TSV Ober-/Unterhaunstadt
Seit Juli haben wir einen neuen 3.DAN in unserer Abteilung. Fabian Stinglwagner hat nach intensiver Vorbereitung eine hervorragende Prüfung zum 3.DAN im Shotokan Karate bei den Meistern Lothar Ratschke (7. DAN) und Fritz Oblinger (7.DAN) absolviert.
Dabei hat er nicht nur exakte und starke Techniken im Kihon präsentiert, sondern auch ein realistisches Bunkai gezeigt. Es muss ja alles in der Realität funktionieren und soll kein Schauspiel sein, begründete er seine Ausführungen.
Die gesamte Abteilung gratuliert Fabian herzlich zur bestandenen Prüfung und freut sich, weiterhin gemeinsam Karate zu trainieren.








